Über die Transkalahari (Botswana) nach Namibia, Harnas Wildlife Foundation

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Schon länger haben wir entschieden, unseren Kindern etwas von Namibia zu zeigen. Im Kap ist noch Winterzeit (Regenzeit), in Namibia ist es hingegen während der Winterzeit trocken und es herrschen angenehme Temperaturen. Zudem kommt unser Container mit all unseren Sachen erst nach ca. vier Wochen in Kapstadt an. Das ist die Ausgangslage, um die Reise nach Namibia zu starten. Ein langer Weg steht uns bevor, wir nehmen die Trans Kalahari Highway durch Botswana um so nach Namibia zu reisen. Dies erforderte stundenlanges Autofahren und viel Konzentration für den Fahrer: etliche Tiere auf der Strasse, Potholes,  und so weiter.

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Unsere Fahrt durch Botswana nach Namibia. Freundliche Gastgeber in Botswana.

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Unterkünfte in Lodges. Miika und Annikki mit einem Eland-Geweih, welches sie im Busch gefunden haben. 

Endlich erreichen wir in unsere erste Reise-Etappe. Wir besuchen die von Annikki so sehr gewünschte Harnas-Wildlife-Foundation in der Nähe von Gobabis. Harnas ist eine Pflege- und Schutzstation von diversen Wild- und Raubtieren. Die beiden Ranger, Jan und Eugene übermittelten uns viel Wissenswertes über diese Tiere. Das Hauptcamp wirkt ein wenig wie eine Arche: Tiere, die sich sonst eher aus dem Weg gehen, leben hier friedlich zusammen. Meist wurden sie als Jungtiere aus tragischen Situationen gerettet und nach Harnas gebracht um ihr Überleben zu sichern. Dadurch sind einige von ihnen sehr zahm und an Mensch und "andere" Tieren gewöhnt.

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Annikki mit Volontärinnen und den Baby-Baboons.  Das sehr spezielle Warzenschwein....

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Weimaraner trifft auf Mongoose.... grobe "Spielkollegen" für Miika.

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Annikki in Kontakt mit dem Krokodil-Baby.  Jan vor unserer Einfahrt zu den Geparden. 

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Einfahrt zu den Cheeta's und Fütterung.

Es gibt einige unvergessliche, witzige und beeindruckende Momente: Die Pavian- Babys gefallen vor allem Annikki und mir sehr gut, Miika ist das ganze schon etwas zu wild. Die Affen springen an ihm hoch und sehen ihn als "geeigneten" Spielgefährten! Das sehr neugierige Warzenschwein muss Annikki aus der Damentoilette befreien (und es will partout nicht mehr rauskommen...). Die Fahrt mit den Rangern zu den Raubkatzen, den unter Schutz stehenden Wild Dogs und der "Lion Roar Sundowner" sind besonders schöne Momente. Auch nicht ganz ohne, ist der Augenblick, als wir auf dem Fussweg zu unserem Chalet einem Gepard begegnen! Zum Glück ist dieser nicht hungrig- denn v.a. bei Kindern heisst es Vorsicht, da sie geeignete Beute wären. Erst recht, wenn das "Futter" dann noch  losrennt. Meine lieben Leser, ihr bemerkt sicher, wir haben einiges gelernt... was unser Leben auf dieser Wildlife-Farm doch auch sicherer macht! Auch geniessen wir Stunden in der Nacht, als eine ganze Herde Wildebeest (Gnu's) in unserem Garten grast und das Einschlafen und Aufwachen mit entferntem Löwengebrüll ist doch auch sehr genussvoll.

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Wunderschöner aber eher mürrischer Leopard, called "Hellboy". Jeder dieser Raubtiere hat seine eigene, tragische Geschichte mit einem "Happy-End" in Harnas.

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Wild dogs.. schützenswerte Tiere. Wir beobachten sie vom Turm aus, Annikki hilft bei der Fütterung tatkräftig mit!  

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"Lion Roar Sundowner"

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Eugene mit einer verwaisten Cheeta- Dame und einem Männchen. 

Nach drei Tagen in Harnas, verlassen wir das Camp mit so vielen positiven Eindrücken. Die Kinder möchten am liebsten bleiben und die beiden Ranger Jan und Eugene haben wir alle richtig lieb gewonnen.  Dementsprechend ist der Abschied auch sehr herzlich. Und: Annikki ist schon fest überzeugt, dass sie eines Tages als Volontairin nach Harnas zurück kehren wird...!

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Mein Morgenkaffee- mit einem Straussen Männchen. Annikki mit Wildebeest-Herde im Hintergrund.