Haus ist leer und Plombe zu

Nach dem Flohmarkt-Wochenende geht es los: Fünf Umzugsmänner "stürmten" unser Haus. Verteilt vom Keller bis in das Obergeschoss fangen sie an, unsere Sachen einzupacken - zwei Tage lang.  Wir legen alles an Kleider etc. was wir als Reisegepäck mitnehmen wollten in die Badewanne damit diese nicht in einem Umzugskarton landet! Der Prozess die Ausräumung mitzuerleben macht Sinn: Stück für Stück ziehen wir emotional mit den Gegenständen aus dem eigenen Heim aus, es werden leere Räume, die immer weniger mit uns zu tun haben. 

Der dritte Tag gehört dem Laden des 40-Fuss-Containers. Nicht alles läuft nach Plan: Der Chauffeur staunt nicht schlecht, als er bei Ankunft feststellt, dass noch nichts für das Laden des Containers bereit steht. Nun heisst es für uns alle, Ruhe zu bewahren und jeden in seinem Fachgebiet arbeiten zu lassen. Die Zeit drängt, da unser Chauffeur die Ladung noch in Basel über den Zoll bringen möchte. Tibor und ich entdecken immer wieder Gegenstände im Haus, die noch "mit müssen". Dann zieht ein Gewitter auf. Es droht Wasser in den Container zu laufen. Schnell improvisieren unser "nach sieben Stunden Wartezeit" immer noch entspannter Chauffeur "Thomas" und Tibor ein Dach über den Container- es klappt. Wir sind beruhigt. Dann folgt der Unfall eines Packers: Einer der schweren Werkbänke von Tibor, kracht auf seinen Fuss. Fussnagel weg und Fuss gebrochen! Trotz all unseren Bemühungen, lässt er sich nicht zum Notfall fahren. Er verspricht uns,  in Zürich zum Arzt zu gehen... wir machen uns etwas Sorgen!

Schliesslich folgt der Augenblick, auf den wir so lange gewartet haben: Die Türe des 40-Fuss Containers schliesst sich und Thomas bring die Plombe an! Wir sind einen Moment ruhig- ein erster Meilenstein unseres Abenteuers ist erreicht... unser Hab und Gut geht auf die lange Reise. "Wir sehen uns wieder, in Afrika..." 

 

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Die Ankunft des 40-Fuss Containers.  Unsere verpackten Fatbikes, Thomas schliesst die Plombe am Container.